Was ist Private-Cloud-Sicherheit?
Private- Cloud-Sicherheit ist ein Überbegriff, der sich auf die Tools und Strategien bezieht, die zur Sicherung der Private-Cloud-Infrastruktur eingesetzt werden. Bei der Private Cloud sind alle Ressourcen einem einzigen Mandanten zugeordnet. Da die Ressourcen einzelnen Unternehmen zugewiesen sind, unterscheidet sich das private Cloud-Sicherheitsparadigma von öffentlichen Cloud-Umgebungen mit mehreren Mandanten.
Was ist eine Private Cloud und wann sollten Sie sie nutzen?
Private Cloud ist eine Form des Cloud Computing, bei der die Infrastruktur einer einzelnen Organisation gewidmet ist. Im Allgemeinen befindet sich die physische private Cloud-Infrastruktur „vor Ort“ in Unternehmensrechenzentren, kann sich aber auch außerhalb des Unternehmens befinden, beispielsweise in einem Co-Location-Rechenzentrum. Bei privaten Clouds erfolgt die Beschaffung, Installation, Wartung und Verwaltung der Infrastruktur durch die Organisation, die die Cloud Ressourcen nutzt, oder durch einen autorisierten Dienstanbieter.
Als Teil ihrer Private-Cloud-Architektur nutzen IT-Abteilungen von Unternehmen häufig Software von Anbietern wie OpenStack, VMware, Cisco und Microsoft, um ihr Rechenzentrum zu virtualisieren. Benutzer innerhalb der Organisation – beispielsweise einzelne Geschäftseinheiten und Mitarbeiter – greifen bei Bedarf über ein privates Netzwerk auf Ressourcen wie Webanwendungen und Desktop-Dienste zu.
Da die Private Cloud eine erhebliche Vorabinvestition in die Infrastruktur erfordert, ist es für Sie sinnvoll, sie zu nutzen, wenn:
- Ihre Anforderungen an Datensicherheit und Datensouveränität machen eine öffentliche Cloud-Infrastruktur unpraktisch
- Ihr Unternehmen ist groß genug, sodass Skaleneffekte eine Private Cloud kosteneffektiv machen
- Sie haben spezielle Serviceanforderungen, die mit der Public Cloud nicht möglich sind
Die Vor- und Nachteile der Private Cloud
Für mittlere bis große Unternehmen kann die Private Cloud Skaleneffekte bieten, sodass sich die Vorabinvestition lohnt. Darüber hinaus gibt es mehrere Vorteile der privaten Cloud-Sicherheit. Bei einer privaten Cloud beispielsweise werden die Daten von unternehmenseigenen Servern kontrolliert und auf diesen gespeichert, was maximale Kontrolle über den Zugriff und die Datensouveränität bietet. Darüber hinaus ermöglichen private Clouds Unternehmen, ihre Infrastruktur nach Bedarf anzupassen, anstatt durch die Angebote eines öffentlichen Cloud Anbieters eingeschränkt zu werden.
Natürlich ist die Private Cloud nicht ohne Kompromisse. Die Vorabinvestition kann für einige Unternehmen unerschwinglich sein. In anderen Fällen, beispielsweise bei Unternehmen, in denen die Ressourcennutzung stark schwankt, ist der Kauf von Ressourcen – im Gegensatz zum Leasing in der öffentlichen Cloud – einfach wirtschaftlich nicht sinnvoll. Schließlich geht mit der Private Cloud die Notwendigkeit einher, über IT-Personal oder Dienstanbieter zu verfügen, die die zugrunde liegende Infrastruktur warten, die öffentliche Cloud-Anbieter abstrahieren.
Public Cloud vs. Private Cloud-Sicherheit
Im Gegensatz zu Single-Tenant-Private-Cloud-Infrastrukturen sind öffentliche Cloud-Umgebungen von Natur aus mandantenfähig und allgemein über das öffentliche Internet zugänglich. Das bedeutet, dass öffentliche und private Clouds unterschiedliche Ansätze für die Cloud-Sicherheit erfordern.
Beispielsweise muss sich die Unternehmens-IT bei einer öffentlichen Cloud-Infrastruktur überhaupt keine Sorgen um die physische Sicherheit machen. Ebenso werden bei Plattformen wie SaaS (Software as a Service) Dinge wie die Verschlüsselung ruhender Daten, Authentifizierungsdienste und Firewall abstrahiert. Bei IaaS-Plattformen (Infrastructure as a Service) bietet das geteilte Verantwortungsmodell von AWS (Amazon Web Services) ein nützliches Beispiel dafür, für welche Sicherheitsaspekte Unternehmen verantwortlich sind und welche nicht. AWS und andere IaaS-Anbieter kümmern sich um die Sicherung der physischen Infrastruktur und der zugrunde liegenden Virtualisierungsschicht für die Rechen-, Speicher- und Netzwerkressourcen, während Unternehmen für alles „darüberliegende“ verantwortlich sind.
Andererseits müssen Unternehmen bei privater Cloud-Sicherheit alles berücksichtigen, von der physischen Sicherheit über die Netzwerksicherheit bis hin zu Verschlüsselungsmethoden und Datenspeichertechniken. Ein reales Beispiel dafür, wie die Sicherung einer privaten Cloud aussieht, finden Sie in dieser Fallstudie zur privaten Cloud-Sicherheit von Paschoalotto, in der das Finanzdienstleistungsunternehmen erfolgreich eine skalierbare und flexible Sicherheitsarchitektur lieferte, die den Anforderungen von Kunden und staatlichen Datenschutzgesetzen entsprach.
Hybride Cloud-Umgebungen sind die Norm
Obwohl es wichtig ist, die Unterschiede zwischen öffentlichen und privaten Cloud-Sicherheitsparadigmen zu verstehen, verfügen die meisten Unternehmen in der Praxis über eine Kombination aus mehreren öffentlichen Cloud- und privaten lokalen Ressourcen. Einfach ausgedrückt: Hybrid Cloud ist die Norm, weshalb es wichtig ist, dass Unternehmenssicherheitsstrategien die Herausforderungen sowohl der öffentlichen als auch der privaten Cloud berücksichtigen.
Traditionell funktionieren Sicherheits- und Überwachungslösungen in der Regel gut mit der öffentlichen Cloud-Infrastruktur oder mit lokalen Ressourcen, jedoch nicht mit beiden. Daher kann es für Unternehmen leicht passieren, dass sie mit einem komplexen Flickenteppich aus Sicherheitslösungen enden, deren Verwaltung und Wartung einen erheblichen Zeitaufwand der IT-Abteilung erfordert.
Da es den Lösungen an vollständiger Netzwerktransparenz mangelt und sie sich oft nicht gut integrieren lassen, kann dies zu Sicherheitslücken und einer insgesamt schwächeren Sicherheitslage führen. Um den Sicherheitsherausforderungen der Hybrid Cloud gerecht zu werden, benötigen Unternehmen Lösungen, die speziell für die Hybrid Cloud entwickelt wurden.
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